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Environmental Health Sciences


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Das Forschungsfeld „Environmental Health Sciences“ zielt darauf ab, positive wie negative Einflüsse aus der Umwelt auf die Gesundheit – dies können auch
soziale sein – zu identifizieren und Präventionsansätze zu entwickeln. Ebenso wird an der Weiterentwicklung von Diagnose und Therapie geforscht. Themen sind u. a. Luftschadstoffe, Umweltmikrobiologie oder der Klimawandel sowie
gesellschaftliche Einflüsse auf Entstehung, Verlauf und Behandlung von Krankheiten. Nicht nur Hauterkrankungen oder Erkrankungen der Atemwege stehen im Zentrum des Interesses. Vielmehr fördern Umweltfaktoren auch die Entstehung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz.

Für den Wissenschaftsrat wird damit ein in Deutschland nicht ausreichend bearbeitetes Forschungsfeld adressiert, dessen Themen hochaktuell seien. „In den USA ist das Forschungsfeld Umwelt und Gesundheit schon lange als wesentliches Gebiet der medizinischen Forschung etabliert, in das jährlich sehr hohe Mittel investiert werden. In Deutschland wollen wir in Augsburg diesen Schwerpunkt stärken“, berichtet Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel von ihrer USA-Reise, bei der sie ausgewiesene Forschungszentren der „Environmental Health Sciences“ besuchte. Dazu zählen neben der University of North Carolina at Chapel Hill das National Institute of Environmental Health Sciences, die Environmental Protection Agency sowie die renommierte Harvard University.