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Professur für Regionalen Klimawandel und Gesundheit


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Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit stellen zentrale Herausforderungen für den Menschen im 21. Jahrhundert dar. Im Zentrum stehen die Fragen, wie die atmosphärischen Bedingungen das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen beeinflussen und welcher Veränderlichkeit diese Zusammenhänge unterliegen.

Wetter- und Klimavariationen, insbesondere Extremereignisse wie Hitzewellen, sind direkt mit gesundheitlichen Auswirkungen verbunden. Darüber hinaus lassen sich komplexe indirekte Beziehungen feststellen, die zum Beispiel in Zusammenhang mit Luftverunreinigungen oder den Risiken vektorübertragener Krankheiten stehen. Die gesundheitsbezogenen Auswirkungen der antizipierten Wetter- und Klimaänderungen im Rahmen des anthropogen induzierten globalen Klimawandels sind vor allem auf regionalen bis lokalen Skalen bedeutsam. Aufgrund der besonders hohen Vulnerabilität liegt der Schwerpunkt der Analysen auf städtischen Räumen.

Prozess-Studien sowie statistische Modellierung und Projektion der räumlichen Verteilung und zeitlichen Dynamik gesundheitsrelevanter Klimafaktoren werden verwendet, um die Auswirkungen von Variationen und Änderungen synoptischer Wetterlagen und klimatischer Einflussgrößen auf die menschliche Gesundheit zu quantifizieren.

Die Professur steht im Kontext des Forschungsschwerpunktes der Environmental Health Sciences an der Universität Augsburg und ist an der Schnittstelle zwischen physikalischer Klimaforschung und Gesundheitsforschung angesiedelt.

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Konzeptionelles Diagramm der Wirkungspfade Klimawandel → Gesundheit (verändert nach IPCC AR5, WGII (2014), Watts et al. (2015), Portier et al. (2010), Eis et al. (2010))